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Mercator bietet Speicherplatz für Webseiten und Domains mit globalem öffentlichem Zugang zu diesen Seiten über das Internet an. Wir bieten auch eine Form von Programm-Ausführungen an, bekannt als "cgi-bin". Unsere Computer sind Pentium-Class PCs, mit Apache Server Software über einem Linux Betriebssystem. Apache antwortet auf Web-Seiten Anfragen von einem Browser, während Linux eines der verschiedenen Varianten des Betriebssystems Unix ist.
Sicherlich haben Sie bereits Ihr Login und Passwort erhalten. So, was nun? Falls Sie noch keine Seite hochgeladen haben, wird der Browser Ihnen zeigen: ""You don`t have permission to access this server", wenn Sie über den Browser auf Ihr Domain zugreifen möchten. Das ist normal! Keine Panik! Der Grund ist, daß wir die Verzeichnisse gesichert haben und noch keine "index.html" Datei in Ihrem Domain existiert. Manchmal legen wir schon vorher eine dort ab, aber manchmal vergessen wir es auch einfach...
Einige Funktionen und Möglichkeiten kommen standardmäßig mit Ihrem Domain Konto. Sie können FTP und TELNET für Datei-Operationen benutzen. Wir erklären wie das geht auf einer anderen Seite.
Jeder Kunde bekommt seine eigene, Passwort geschützte UserID unter Linux. Beim Einloggen mit seiner UserID bekommt der Kunde Zugang zu seinem Speicherplatz. Jeder UserID "gehört" eine Struktur von Unterverzeichnissen im Linux Dateisystem. Das "root-Verzeichnis" dieser Struktur ist das "home" Verzeichnis, welches unter /home/userID/ gefunden werden kann. Man wird bemerken, daß dies dem MS-DOS Verzeichnis System ähnlich ist, außer daß es keinen Laufwerksbuchstaben gibt und statt dem "Backslash" ein "forward slash" benutzt wird.
In diesem "home" Verzeichnis ist ein Unterverzeichnis mit Namen "www". Jeder Kunde hat sein eigenes separates "www" Verzeichnis. Alle Dateien, die in diesem "www" Verzeichnis untergebracht werden, können mit einem Browser über das Internet betrachtet werden.
Wenn z.B. ein Browser (z.B. Netscape) nach einer URL fragt, wie http://userid.com/page.html, dann sucht Apache (die Server software) nach der Datei /home/userid/www/page.html und sendet sie aus.
Nun wissen wir, wo wir Dateien unterbringen müssen, damit man sie im Internet betrachten kann (nämlich im "www" Verzeichnis), doch wie bekommt man die Dateien dorthin?? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, abhängig von seinem eigenen Computer.
Für den Macintosh gibt es ein Programm names "Fetch", welches vorwiegend benutzt wird. Leider haben wir noch keine Dokumentation hierfür.
Für MS-DOS Systeme können Kommunikationsprogramme, wie z.B. ProComm Plus eingesetzt werden.
Für UNIX Systeme wird rlogin benutzt, um eine Verbindung herzustellen.
Für Microsoft Windows Systeme wird FTP benutzt. Dies ist die einfachste Methode.
Für weitere Infos, die NICHT in diesem Manual sein sollten (auch nicht auf anderen Seiten), stehen wir jederzeit zur Verfügung.
Mit TELNET können Sie sich mit dem UNIX Shell Ihres Domain-Kontos verbinden.
Für Windows gibt es eine Reihe von Telnet Programmen, wie z.B. das Windows95 interne Telnet-Programm oder WS_FTP, welches wir Ihnen zum Download zur Verfügung stellen können, da wir authorisierter Distributor für die Version WS_FTP LE sind. Folgen Sie einfach diesem Link: Installieren Sie dieses Programm und starten Sie es. Klicken Sie auf den unteren linken button mit der Aufschrift CONNECT. Dies öffnet ein neues Fenster namens "session profile". Nun geben Sie die folgenden Werte ein: Profile Name: (hier können Sie irgendeinen Namen eingeben, z.B. Ihren Domain Namen) Hostname: IhrDomain.com Host_Type: Automatic detect (ist meistens vorgegeben) UserID: Ihre UserID Password: Ihr Passwort Account:( das können Sie freilassen) Remote Host: /home/IhrDomain/www (Ihren Domain-Namen OHNE die Endung, z.B. "com" eingeben!) Local PC: (hier können Sie das Verzeichnis auf Ihrem eigenen Computer eingeben, wo sich die Dateien befinden, z.B.: c:\html\IhrDomain
Dann klicken Sie rechts auf "Save Password" und auf "Auto Save config" und dann auf OK und Sie werden mit Ihrem Domain verbunden. (Bemerkung! Beachten Sie, daß /home/userID/ Ihr "home" Verzeichnis ist und /home/userID/www Ihr WWW-Verzeichnis. Falls Sie jemals etwas in Ihr "home" Verzeichnis hochladen müssen, ändern Sie mit "ChgDir" das Verzeichnis auf /home/userID/ )
Wenn Sie nun mittels FTP mit Ihrem Domain verbunden sind, können Sie auf der linken Seite die Dateien in Ihrem eingenen Computer sehen und auf der rechten Seite die Ihres Domains. Um eine Datei von Ihrem Computer auf Ihr Domain zu senden, klicken Sie auf die Datei und dann auf den "rechtsgerichteten" Pfeil. Achten Sie darauf, daß Sie in Ihrem Domain in dem richtigen Verzeichnis sind. Viele Kunden machen sich Unterverzeichnisse, wie z.B. /docs/ für Dokumente oder /gifs/ für Grafik-Dateien.
Unter den Fenstern sehen Sie drei "Radio" Buttons "ASCII", "BINARY" und "AUTO". Achten Sie darauf, daß Sie alle TEXT Dateien (auch .html - Dateien + Perl/cgi-Scripte) als ASCII Dateien hochladen, während Grafik Dateien (.gif + .jpg und andere) als BINARY übertragen werden müssen!
Die "home-page" und HTML
Der Dateiname Ihrer Home-Page sollte "index.html" sein. Der Web-Server sendet automatisch die Datei /home/userID/www/index.html, wenn ein Benutzer im Browser http://userid.com eingibt.
Wenn Sie sich in Ihr Domain einloggen, werden Sie meistens schon zwei Unterverzeichnisse sehen. Diese Verzeichnisse sind ANONFTP und CGI-BIN. Das Verzeichnis "anonftp" is ein anonymes FTP Verzeichnis, wo Dateien hingeladen werden können oder runtergeladen werden können von JEDEM Benutzer auch ohne Passwort. Dieses Verzeichnis ist natürlich von Ihrem Web-Verzeichnis getrennt. Falls Sie beides möchten, Hoch- und Runterladen über anonymen FTP, wäre es angebracht, ein separates Unterverzeichnis zu erstellen, welches "read-only" ist zum Runterladen der Dateien und ein weiteres, welches "write-only" ist zum Hochladen.
Telnet Account
Ein "Telnet Account" ist nur ein anderer Name für UNIX/LINUX UserID. Sie benutzen Telnet, um Dateien hoch- oder runterzuladen. Mittels telnet können Sie sich mit dem Shell-Prompt Ihres Domains verbinden. Sie könnten dann mehrere einfache Unix - Programme laufen lassen, wie z.B.: mail, ein einfaches e-mail Programm, pine, ein besseres E-mail Programm, ftp, um über ftp auf andere sites zuzugreifen, telnet, um zu anderen sites zu telnetten, lynx, ein primitiver text-orientierter Browser oder pico, ein nicht so einfach zu benutzender Text-Editor.
Schreiben Sie "man" am Shell-Prompt und den Namen des Programmes, um eine Online-Hilfe (in Englisch) zu erhalten.
Cgi-bin Zugang
"CGI" steht für "Common Gateway Interface", welches bedeutet, daß Computer-Programme auf dem Web-Server ausgeführt werden können durch eine WWW-Seite mittels des Browsers. Der "bin" Teil spielt auf die "Binary executable" Programme an, resultierend aus kompilierten oder assemblierten Programmen. Es ist ein bischen irreführend, denn CGIs können auch Unix shell scripts oder interpretierte Sprachen wie Perl sein.
Ein typischer Gebrauch von CGI ist die Durchführung einer Online Form. Wenn ein Besucher eine Form ausfüllt und dann den SUBMIT button drückt, wird damit das CGI-Programm, welches in der HTML-Datei spezifiziert ist, auf dem Server aufgerufen und die Informationen in der Form werden dem Programm als Parameter zugänglich gemacht. Das Programm als solches kann dann damit alles machen, was der Programmierer wünscht.
"cgiemail", z.B., ist ein kondensiertes Programm in C geschrieben, welches die Informationen der ausgefüllten Form einsammelt und sie mittels e-mail an die spezifizierte Adresse weitersendet. Auch wird eine WWW-Seite mit dem Inhalt der Form angezeigt. Falls Sie dieses Programm installiert haben möchten, können wir dies für Sie gegen eine geringe Gebühr tun. Senden Sie uns eine e-mail an: support@mercator.net
"imagemap" ist ein anderes nützliches CGI-Programm. Hier werden die Koordinaten X-Y der Grafik-Datei mit der Spezifikation der Datei verbunden, so daß beim Anklicken an bestimmte Punkte in der Grafik der Benutzer zu einem anderen Dokument mittels link gebracht wird. In der Tat ist dieses Programm weit verbreitet auf dem Internet.
Andere CGI scripts können nach einem Passwort fragen, dieses abchecken, dann einen Zugang zu einer Datenbank gewähren oder Ähnliches. Was genau es tut hängt vom Programmierer ab.
Ihre CGI-Programme sind in dem Verzeichnis cgi-bin unter dem /www/ Verzeichnis untergebracht (oder sollten jedenfalls dorthin).
Ihre E-mail Adresse
Ihr eigens Domain-Konto mit uns gibt Ihnen auch eine E-mail Adresse, die etwa so aussehen könnte: userID@userID.com Sie können auch mehrere Adressen haben, wie z.B. sales@userid.com oder info@userid.com. Alle Nachrichten an diese Adressen landen in einer Mailbox. Wir erklären weiter unten, wie man diese erstellt und man die Mail abfragt.
Falls Sie separate logins brauchen, also unterschiedliche E-mail Konten, können wir diese auch (gegen eine geringe Gebühr) erstellen. Bitte senden Sie uns eine Nachricht an support@mercator.net, falls Sie weitere Mail-Konten brauchen.
Benutzung der Mail
Sie können sich über telnet mit Ihrem Domain verbinden und Ihre Nachrichten mittels pine lesen/schreiben. Aber der einfachste Weg ist ein Mail-Programm zu konfigurieren, wie z.B. Eudora. Eudora ist ein Mail-Programm, welches unter MS Windows läuft.
Eudora verbindet sich mit dem Mail-Server über Winsock. Nachrichten können sowohl offline als auch online geschrieben und gelesen werden, aber stellen Sie sicher, daß Winsock läuft, bevor Sie versuchen Ihre Nachrichten abzurufen oder zu senden.
Nachdem Eudora auf Ihrem PC installiert ist, muß es für unseren Mail-Server konfiguriert werden. Um dies zu tun, starten Sie Eudora und wählen Sie "Settings" oder "Options" unter dem "Special" oder "Tools" Menü (hängt von der Version ab).
Geben Sie nun ein:
Unter "Getting started": als POP-account geben Sie ein "userID@userID.com" (ersetzen mit Ihrer eigenen UserID!) als "Real Name" Ihren Namen unter "Personal Information" Ihre eigenen Informationen unter "HOSTS" als POP-account (falls es nicht schon dort steht) wieder Ihre mail - Adresse und unter SMTP den mail-server Ihres Access-providers. Diesen müßten Sie ggfs. erfragen. Das SMTP Protokoll ist um Ihre Nachrichten zu SENDEN und deshalb muß es entsprechend den Einstellungen Ihres lokalen Access Providers eingerichtet werden. Unter "advanced network features", wählen Sie 90 Sekunden für das "network timeout". Die Option "save password" sollte gewält sein. Der "authentication style" sollte die Option "password" sein. Unter "Connection method" wählen Sie nicht die Option "offline"
Falls Sie mehrere E-mail Adressen haben, können Sie eine separate Kopie von Eudora für jede E-mail Adresse erstellen. (Ich habe aber auch eine bessere Lösung. Fragen Sie mich an.
Eudora "Light" ist freeware und wird von Qualcom angeboten. Es kann über das Internet heruntergeladen werden. Die Version "Pro" muß erworben werden. Suchen Sie Eudora bei Yahoo für weitere Details.
.forward (Nachrichten weiterleiten)
Sie können Ihre Nachrichten auch an irgendeine andere E-mail Adresse weiterleiten. Dazu erstellen Sie eine Datei namens .forward, welche Sie in Ihr Home-Verzeichnis stellen. Tragen Sie in diese Datei die E-mail Adresse ein, an welche Sie Ihre Nachrichten weiterleiten möchten. Nun werden alle Ihre Nachrichten von Ihrem User-Konto zu Ihrer anderen Mail-Adresse weitergeleitet.
Beachten Sie, daß Dateien, die mit einem Punkt anfangen "." versteckte Dateien sind. Um diese zu sehen, geben Sie am Shell-Prompt "ls -al" ein (über telnet).
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